Nebel am Martinstag wird in diesem Reim mit der Hoffnung auf einen milden Winter verbunden. „Gelind“ bedeutet mild oder wenig streng. Die Regel richtet den Blick damit auf eine Frage, die für bäuerliche Haushalte wichtig war: Wie lange müssen Futter, Brennholz und Vorräte reichen?
Nebel ist zunächst ein Zeichen der örtlichen Wetterlage. Während er eine Niederung bedeckt, kann auf benachbarten Höhen bereits die Sonne scheinen. Für die Übertragung dieser Beobachtung auf den gesamten Winter liegt uns keine ausreichend abgesicherte Grundlage vor. Der Spruch bleibt eine Einladung, den November aufmerksam zu beobachten und die eigenen Erfahrungen über mehrere Jahre miteinander zu vergleichen.
Nebel ist zunächst ein Zeichen der örtlichen Wetterlage. Während er eine Niederung bedeckt, kann auf benachbarten Höhen bereits die Sonne scheinen. Für die Übertragung dieser Beobachtung auf den gesamten Winter liegt uns keine ausreichend abgesicherte Grundlage vor. Der Spruch bleibt eine Einladung, den November aufmerksam zu beobachten und die eigenen Erfahrungen über mehrere Jahre miteinander zu vergleichen.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Heiliger: Martin von Tours
Quellen und Einordnung
SRF Meteo: Bauernregeln zum Martinstag – Steht uns ein eisiger Winter bevor?
Belegt: Wortlautvariante „Wenn an Martini Nebel sind“ und räumliche Unterschiede zwischen Nebel und Sonnenschein; keine abgesicherte Prognose des gesamten Winters.
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose