11. November Martin von Tours

BAUERNREGEL · Wetter

Wenn an Martini Nebel sind, wird der Winter meist gelind.

Nebel am Martinstag wird in diesem Reim mit der Hoffnung auf einen milden Winter verbunden. „Gelind“ bedeutet mild oder wenig streng. Die Regel richtet den Blick damit auf eine Frage, die für bäuerliche Haushalte wichtig war: Wie lange müssen Futter, Brennholz und Vorräte reichen?

Nebel ist zunächst ein Zeichen der örtlichen Wetterlage. Während er eine Niederung bedeckt, kann auf benachbarten Höhen bereits die Sonne scheinen. Für die Übertragung dieser Beobachtung auf den gesamten Winter liegt uns keine ausreichend abgesicherte Grundlage vor. Der Spruch bleibt eine Einladung, den November aufmerksam zu beobachten und die eigenen Erfahrungen über mehrere Jahre miteinander zu vergleichen.

Zuordnung im Jahreslauf

11. November ↗

Region: Überregional

Kategorie: Wetter

Heiliger: Martin von Tours

Quellen und Einordnung

SRF Meteo: Bauernregeln zum Martinstag – Steht uns ein eisiger Winter bevor?

srf.ch – Quelle öffnen ↗

Belegt: Wortlautvariante „Wenn an Martini Nebel sind“ und räumliche Unterschiede zwischen Nebel und Sonnenschein; keine abgesicherte Prognose des gesamten Winters.

Redaktion: KrautKult

Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose

Passende Regeln im Jahreslauf

11. November · TAGESREGEL

„Wenn die Martinsgänse auf dem Eise geh’n, muss das Christkind im Schmutze steh’n.“

Regel weiterlesen ↗

Überregional

11. November · TAGESREGEL

„Sankt Martin kommt nach alten Sitten zumeist auf einem Schimmel geritten.“

Regel weiterlesen ↗

Überregional

11. November · TAGESREGEL

„Ist Martini klar und rein, bricht der Winter bald herein.“

Regel weiterlesen ↗

Überregional

11. November · TAGESREGEL

„Hat Martini einen weißen Bart, wird der Winter lang und hart.“

Regel weiterlesen ↗

Überregional

Zum Bauernregeln-Kalender ↗