Der 12. Mai, Pankratius, eröffnet in Süddeutschland traditionell die eigentliche Reihe der Eisheiligen – seine erste Einzelregel warnt konkret vor Gartenschäden:
„Wenn's an Pankratius gefriert, so wird im Garten viel ruiniert.“
Pankratius wurde der Überlieferung nach bereits mit 14 Jahren unter Diokletian enthauptet und gilt seither als Patron der jungen Saat und Blüten – eine Rolle, die durch seine Bauernregel eine bittere Ironie erhält: Ausgerechnet an seinem Tag droht den jungen Pflanzen die größte Gefahr. Mitte Mai haben viele Gartenpflanzen und Frühblüher bereits ausgetrieben und sind entsprechend frostempfindlich.
Diese Warnung ist keineswegs nur Aberglaube: Spätfröste um diese Zeit sind meteorologisch real und richten bis heute regelmäßig Schäden in Gärten an.
„Wenn's an Pankratius gefriert, so wird im Garten viel ruiniert.“
Pankratius wurde der Überlieferung nach bereits mit 14 Jahren unter Diokletian enthauptet und gilt seither als Patron der jungen Saat und Blüten – eine Rolle, die durch seine Bauernregel eine bittere Ironie erhält: Ausgerechnet an seinem Tag droht den jungen Pflanzen die größte Gefahr. Mitte Mai haben viele Gartenpflanzen und Frühblüher bereits ausgetrieben und sind entsprechend frostempfindlich.
Diese Warnung ist keineswegs nur Aberglaube: Spätfröste um diese Zeit sind meteorologisch real und richten bis heute regelmäßig Schäden in Gärten an.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Heiliger: Pankratius (Eisheiliger)
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose