Der letzte Tag des Januar gehört dem Bischof und Schutzpatron von Trient und Tirol – und seine Bauernregel blickt, ähnlich wie die des Lambertus oder Virgilius im Herbst, weit über den Winter hinaus:
„Friert es stark um Vigilius, im März viel Kälte kommen muss.“
Vigilius studierte in Athen, wo er der Überlieferung nach mit Johannes Chrysostomos befreundet war, und wurde nach seiner Rückkehr um 380 durch Zuruf des Volkes zum Bischof von Trient gewählt. Bei einem Missionszug ins Rendenatal warf er eine Statue des Gottes Saturn in den Fluss Sarca – die aufgebrachten Götzenanhänger steinigten ihn daraufhin zu Tode. Sein Hauptfest liegt heute am 26. Juni, doch ältere Kalenderwerke wie das Martyrologium des Petrus Canisius (1599) führen ihn auch am 31. Januar.
Seine Bauernregel setzt starken Frost an seinem Januartag mit einer erneuten Kältewelle im kommenden März gleich – ein passender, kalter Schlusspunkt für den ersten Monat des Jahres.
„Friert es stark um Vigilius, im März viel Kälte kommen muss.“
Vigilius studierte in Athen, wo er der Überlieferung nach mit Johannes Chrysostomos befreundet war, und wurde nach seiner Rückkehr um 380 durch Zuruf des Volkes zum Bischof von Trient gewählt. Bei einem Missionszug ins Rendenatal warf er eine Statue des Gottes Saturn in den Fluss Sarca – die aufgebrachten Götzenanhänger steinigten ihn daraufhin zu Tode. Sein Hauptfest liegt heute am 26. Juni, doch ältere Kalenderwerke wie das Martyrologium des Petrus Canisius (1599) führen ihn auch am 31. Januar.
Seine Bauernregel setzt starken Frost an seinem Januartag mit einer erneuten Kältewelle im kommenden März gleich – ein passender, kalter Schlusspunkt für den ersten Monat des Jahres.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Heiliger: Vigilius von Trient
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose