31. Januar Vigilius von Trient

BAUERNREGEL · Wetter

Friert es stark um Vigilius, im März viel Kälte kommen muss.

Der letzte Tag des Januar gehört dem Bischof und Schutzpatron von Trient und Tirol – und seine Bauernregel blickt, ähnlich wie die des Lambertus oder Virgilius im Herbst, weit über den Winter hinaus:

„Friert es stark um Vigilius, im März viel Kälte kommen muss.“

Vigilius studierte in Athen, wo er der Überlieferung nach mit Johannes Chrysostomos befreundet war, und wurde nach seiner Rückkehr um 380 durch Zuruf des Volkes zum Bischof von Trient gewählt. Bei einem Missionszug ins Rendenatal warf er eine Statue des Gottes Saturn in den Fluss Sarca – die aufgebrachten Götzenanhänger steinigten ihn daraufhin zu Tode. Sein Hauptfest liegt heute am 26. Juni, doch ältere Kalenderwerke wie das Martyrologium des Petrus Canisius (1599) führen ihn auch am 31. Januar.

Seine Bauernregel setzt starken Frost an seinem Januartag mit einer erneuten Kältewelle im kommenden März gleich – ein passender, kalter Schlusspunkt für den ersten Monat des Jahres.

Zuordnung im Jahreslauf

31. Januar ↗

Region: Überregional

Kategorie: Wetter

Heiliger: Vigilius von Trient

Redaktion: KrautKult

Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose

Passende Regeln im Jahreslauf

20. Januar · TAGESREGEL

„Sturm und Frost an Fabian ist allen Saaten wohlgetan.“

Regel weiterlesen ↗

Überregional

FÜR DEN GANZEN JANUAR

„Im Januar dickes Eis, im Mai ein üppig Reis.“

Regel weiterlesen ↗

Überregional

FÜR DEN GANZEN JANUAR

„Kommt der Frost im Januar nicht, zeigt im März er sein Gesicht.“

Regel weiterlesen ↗

Überregional

FÜR DEN GANZEN JANUAR

„Januar ganz ohne Schnee tut Bäumen, Bergen und Tälern weh.“

Regel weiterlesen ↗

Überregional

Zum Bauernregeln-Kalender ↗