Eine zweite, deutlich kürzere Regel zu Walburga warnt vor genau dem Gegenteil des erwachenden Frühlings:
„Walburgaschnee tut immer weh.“
So knapp die Formulierung auch ist, ihre Botschaft ist eindeutig: Schnee an ihrem Februartag gilt als ausschließlich schlechtes Zeichen – anders als der erhoffte, frühlingshafte Birkensaft der ersten Regel. Zusammen zeigen beide Walburga-Regeln ein und dasselbe Datum von zwei entgegengesetzten Seiten: einmal als Hoffnungsträger für den nahenden Frühling, einmal als Warnung vor einem verzögerten Wintereinbruch.
Eine passende Doppeldeutigkeit für eine Heilige, deren beide Gedenktage – der stille im Februar und der wilde in der Walpurgisnacht – kaum unterschiedlicher sein könnten.
„Walburgaschnee tut immer weh.“
So knapp die Formulierung auch ist, ihre Botschaft ist eindeutig: Schnee an ihrem Februartag gilt als ausschließlich schlechtes Zeichen – anders als der erhoffte, frühlingshafte Birkensaft der ersten Regel. Zusammen zeigen beide Walburga-Regeln ein und dasselbe Datum von zwei entgegengesetzten Seiten: einmal als Hoffnungsträger für den nahenden Frühling, einmal als Warnung vor einem verzögerten Wintereinbruch.
Eine passende Doppeldeutigkeit für eine Heilige, deren beide Gedenktage – der stille im Februar und der wilde in der Walpurgisnacht – kaum unterschiedlicher sein könnten.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Wetter
Heiliger: Walburga, Äbtissin von Heidenheim
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose