Der 30. April, die Nacht zum 1. Mai, ist als Walpurgisnacht weit über den Bauernkalender hinaus bekannt – gleich drei Regeln knüpfen an diese besondere Nacht an. Die erste verspricht ein gutes Erntejahr:
„Regen in der Walpurgisnacht hat stets ein gutes Jahr gebracht.“
Benannt ist die Nacht nach der angelsächsischen Äbtissin Walburga, deren zweiter Gedenktag auf den 1. Mai fällt – mit ihrer eigenen Lebensgeschichte hat der Brauch der Walpurgisnacht inhaltlich jedoch nichts zu tun. Er geht auf vorchristliche Frühlings- und Feuerriten zurück, die sich zeitlich nur mit ihrem Fest überschnitten; im Volksglauben zogen in dieser Nacht die Hexen zu ihrem Tanz auf den Blocksberg, ein Motiv, das Goethe im "Faust" verewigte.
Die erste Bauernregel lässt von all dem nichts erahnen: Regen in dieser magisch aufgeladenen Nacht gilt schlicht als Vorbote eines guten Jahres.
„Regen in der Walpurgisnacht hat stets ein gutes Jahr gebracht.“
Benannt ist die Nacht nach der angelsächsischen Äbtissin Walburga, deren zweiter Gedenktag auf den 1. Mai fällt – mit ihrer eigenen Lebensgeschichte hat der Brauch der Walpurgisnacht inhaltlich jedoch nichts zu tun. Er geht auf vorchristliche Frühlings- und Feuerriten zurück, die sich zeitlich nur mit ihrem Fest überschnitten; im Volksglauben zogen in dieser Nacht die Hexen zu ihrem Tanz auf den Blocksberg, ein Motiv, das Goethe im "Faust" verewigte.
Die erste Bauernregel lässt von all dem nichts erahnen: Regen in dieser magisch aufgeladenen Nacht gilt schlicht als Vorbote eines guten Jahres.
Zuordnung im Jahreslauf
Region: Überregional
Kategorie: Ernte
Heiliger: Walpurgisnacht
Redaktion: KrautKult
Überlieferte Bauernregel · keine Wetterprognose