NAMENSTAGE

Namenstag Walburga

Wann hat Walburga Namenstag? 25. Februar, 30. April. Bedeutung, Herkunft und Namenspatrone im KrautKult-Archiv.

Vorname

Wann hat Walburga Namenstag?

25. Februar · 30. April

Bedeutung

Nacht vor dem 1. Mai

Die Starke, Kräftige

Herkunft

Germanisch

Schreibvarianten und Kurzformen

Walburga, Walpurgis, Hexennacht, Walpurga, Walburgis, Burgel

Namenspatrone und Überlieferung

Walpurgisnacht

30. April

Die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai, benannt nach der angelsächsischen Äbtissin Walburga, deren zweiter Gedenktag – neben dem 25. Februar – auf den 1. Mai fällt. Mit Walburgas eigener Lebensgeschichte hat der Brauch der Walpurgisnacht inhaltlich nichts zu tun: Er geht auf vorchristliche Frühlings- und Feuerriten zurück, die sich zeitlich nur mit ihrem Fest überschnitten. Im Volksglauben galt die Nacht als Zeitpunkt, an dem Hexen zu ihrem Tanz auf dem Blocksberg (dem Brocken im Harz) aufbrachen – ein Motiv, das später auch Goethe in seinem "Faust" verewigte. Bis heute werden vielerorts Walpurgisfeuer entzündet, ursprünglich wohl um böse Geister zu vertreiben und den Winter endgültig auszutreiben.

Walburga, Äbtissin von Heidenheim

25. Februar

Angelsächsische Mönchin (* um 710 in Wessex, † 25. Februar 779), Schwester der Heiligen Willibald und Wunibald. Folgte ihren Brüdern als Missionshelferin nach Germanien und wurde nach dem Tod Wunibalds 761 Äbtissin des von ihm gegründeten Doppelklosters Heidenheim, das sie zu einem bedeutenden geistigen Zentrum ausbaute. Der 25. Februar erinnert an die Überführung ihrer Gebeine ins nach ihr benannte Kloster Eichstätt im Jahr 870 – ihr eigentlicher Todestag. Aus ihren Gebeinen soll seither ein heilkräftiges Öl ("Walburgisöl") fließen. Mit der bekannteren "Walpurgisnacht" am 30. April/1. Mai, benannt nach ihrem zweiten, frühlingshaften Gedenktag, hat sie inhaltlich nichts zu tun – dieser Brauch geht auf vorchristliche Frühlingsriten zurück, die sich zeitlich nur mit ihrem Fest überschnitten.

Was an diesem Tag sonst noch passiert

25. Februar

Ein nasser Februar bringt ein fruchtbar Jahr.

Februar mit Frost und Wind macht die Ostertage lind.

Ist der Februar trocken und kalt, kommt im Frühjahr Hitze bald.

Wenn's im Februar nicht schneit, schneit's in der Osterzeit.

Wenn im Februar die Mücken geigen, müssen sie im Märzen schweigen.

Der Februar muss stürmen und blasen, soll das Vieh im Lenze grasen.

Im Februar müssen die Stürme fackeln, dass dem Ochsen die Hörner wackeln.

Kalter Februar gibt ein gutes Roggenjahr.

Nebel im Februar – Kälte das ganze Jahr.

Alle Monate im Jahr verwünschen einen schönen Februar.

Ist's im Februar zu warm, friert man zu Ostern bis in den Darm.

Wenn sich Sankt Walburgis zeigt, der Birkensaft nach oben steigt.

Walburgaschnee tut immer weh.

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30. April

Der April tut, was er will.

Wenn der April bläst in sein Horn, so steht es gut um Heu und Korn.

Aprilschnee bringt Gras und Klee.

Blüht die Esche vor der Eiche, gibt es eine große Bleiche (= trockener Sommer), blüht die Eiche vor der Esche, gibt es eine große Wäsche (= verregneter Sommer).

Regen in der Walpurgisnacht hat stets ein gutes Jahr gebracht.

Walpurgisfrost ist schlechte Kost.

Ist die Hexennacht voll Regen, wird's ein Jahr mit reichlich Segen.

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Namen mit verwandten Varianten oder gleicher Herkunft

Weitere Namen mit W ↗