Ambrosius von Mailand (Todestag)
4. April
Am 4. April wird an den Tod des Ambrosius von Mailand im Jahr 397 erinnert. Dieser Termin steht auch im evangelischen Namenkalender und ist in der Überlieferung mehrerer Bauernregeln erhalten. Er bezeichnet denselben Bischof wie der 7. Dezember, an dem seiner Bischofsweihe gedacht wird.
Die beiden Daten haben damit unterschiedliche Anlässe. Der Apriltermin erklärt den Frühlingsbezug der Ambrosiusregeln, darunter den Hinweis auf möglichen Schnee. Der ausführlichere Lebensabriss steht beim Dezembergedenktag auf dieser gemeinsamen Namensseite.
Ambrosius von Mailand
7. Dezember
Ambrosius von Mailand gehört zu den bedeutenden Kirchenlehrern der Spätantike. Nach einer Laufbahn als römischer Verwaltungsbeamter wurde er 374 zum Bischof gewählt. Er war damals noch nicht getauft und wurde auf Taufe und Weihe vorbereitet. Der 7. Dezember erinnert an seine Bischofsweihe.
Ambrosius prägte Theologie, Predigt und Kirchengesang; mehrere Hymnen gehen auf ihn zurück. 387 taufte er Augustinus. Eine spätere Legende erzählt von Bienen an seinem Mund als Kind und deutet dies als Zeichen seiner Redegabe. Der Bienenkorb gehört deshalb zu seinen Bildzeichen; Imker verehren ihn als Patron. Sein Todestag am 4. April 397 wird als weiterer Gedenktag erinnert und ist der Bezugspunkt der hier überlieferten Ambrosius-Bauernregeln.