NAMENSTAGE

Namenstag Petrus

Wann hat Petrus Namenstag? 22. Februar, 27. April, 29. Juni. Bedeutung, Herkunft und Namenspatrone im KrautKult-Archiv.

Vorname

Wann hat Petrus Namenstag?

22. Februar · 27. April · 29. Juni

Bedeutung

Griechisch "petros" – "der Fels, Stein".

Der Fels / Der Kleine

Der Fels, Stein

Herkunft

Griechisch

Schreibvarianten und Kurzformen

Peter Kanis, Peter Canisius, Petrus, Peter, Paulus, Paul, Peter und Paul, Petri Stuhl, St. Peter

Namenspatrone und Überlieferung

Petrus Canisius

27. April

Niederländischer Jesuit und Kirchenlehrer (* 1521 in Nijmegen, † 1597 in Freiburg/Schweiz), genannt "zweiter Apostel Deutschlands" für seinen unermüdlichen Einsatz gegen die Ausbreitung der Reformation in den deutschsprachigen Ländern. Gründete zahlreiche Jesuitenkollegs, verfasste einen einflussreichen Katechismus, der über Jahrhunderte in Gebrauch blieb, und wurde 1925 zum Kirchenlehrer erhoben. Sein eigentlicher Todestag ist der 21. Dezember; da dieser meist in die Adventszeit fällt, wurde sein liturgischer Gedenktag im nachkonziliaren Kalender auf den 27. April verlegt.

Petrus und Paulus

29. Juni

Die beiden bedeutendsten Apostel, die traditionell am selben Tag gefeiert werden, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Petrus, ursprünglich Fischer namens Simon, wurde von Jesus zum "Fels" ernannt, auf den die Kirche gebaut werden solle, und gilt als erster Bischof von Rom. Paulus, ursprünglich Christenverfolger Saulus, wurde nach seiner Bekehrung vor Damaskus zum bedeutendsten Missionar des frühen Christentums und Verfasser zahlreicher neutestamentlicher Briefe. Der Überlieferung nach starben beide am selben Tag um 64/67 n. Chr. in Rom unter Kaiser Nero – Petrus kopfüber gekreuzigt, weil er sich für unwürdig hielt, wie Jesus zu sterben, Paulus als römischer Bürger stattdessen enthauptet. Ihr gemeinsamer Gedenktag zählt zu den ältesten und bedeutendsten Lostagen des Sommerkalenders.

Petri Stuhlfeier

22. Februar

Fest zur Erinnerung an die Einsetzung des Apostels Petrus als ersten Bischof von Antiochia bzw. Rom – symbolisiert durch den "Stuhl Petri", den Bischofssitz als Zeichen apostolischer Autorität und kirchlicher Einheit. Petrus, ursprünglich Fischer namens Simon, wurde von Jesus mit den Worten "Du bist der Fels, auf den ich meine Kirche bauen werde" zum Führer der Apostel bestimmt und erhielt der Überlieferung nach die "Schlüssel des Himmelreichs". Er starb der Tradition nach den Kreuzestod in Rom unter Kaiser Nero, kopfüber gekreuzigt, weil er sich für unwürdig hielt, wie Jesus zu sterben. Sein Fest am 22. Februar zählt seit jeher zu den wichtigsten Lostagen des Vorfrühlings.

Was an diesem Tag sonst noch passiert

22. Februar

Ein nasser Februar bringt ein fruchtbar Jahr.

Februar mit Frost und Wind macht die Ostertage lind.

Ist der Februar trocken und kalt, kommt im Frühjahr Hitze bald.

Wenn's im Februar nicht schneit, schneit's in der Osterzeit.

Wenn im Februar die Mücken geigen, müssen sie im Märzen schweigen.

Der Februar muss stürmen und blasen, soll das Vieh im Lenze grasen.

Im Februar müssen die Stürme fackeln, dass dem Ochsen die Hörner wackeln.

Kalter Februar gibt ein gutes Roggenjahr.

Nebel im Februar – Kälte das ganze Jahr.

Alle Monate im Jahr verwünschen einen schönen Februar.

Ist's im Februar zu warm, friert man zu Ostern bis in den Darm.

Die Nacht zu Petri Stuhl zeigt an, was wir noch 40 Tag für Wetter han.

Wenn's friert auf Petri Stuhlfeier, friert's noch vierzehnmal heuer.

Ist an Petrus das Wetter gar schön, kann man bald Kohl und Erbsen säen.

Ist es mild und nach Petri offen der Bach, kommt auch kein großes Eis mehr nach.

Ist Petri Stuhlfeier kalt, da wird der Winter sehr alt.

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27. April

Der April tut, was er will.

Wenn der April bläst in sein Horn, so steht es gut um Heu und Korn.

Aprilschnee bringt Gras und Klee.

Blüht die Esche vor der Eiche, gibt es eine große Bleiche (= trockener Sommer), blüht die Eiche vor der Esche, gibt es eine große Wäsche (= verregneter Sommer).

Auf des heiligen Peters Fest sucht der Storch sein Nest.

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29. Juni

Wenn kalt und nass der Juni war, verdirbt er das ganze Jahr.

Im Juni kühl und trocken, gibt's was in die Milch zu brocken.

Ohne Tau kein Regen heißts im Juni allerwegen.

Ist der Juni warm und nass, gibt's viel Korn und noch mehr Gras.

Regnet's an Peter und Paul, wird des Winzers Ernte faul.

Peter und Paul hell und klar bringt ein gutes Jahr.

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